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ABK ist eine vielfältige AVA-Software und deckt alle Bereiche eines Bauprojekts von Ausschreibung, Angebot, Preisspiegel, Vergabe über Abrechnung und Kontrolle, bis hin zu allen Nebenaufwänden wie die Zeiterfassung von Mitarbeitern, Fakturierung, Büroverwaltungsaufgaben usw. ab. Die Bausoftware ABK legte die Grundsteine für die Entwicklung von standardisierten Ausschreibungsprozessen in Österreich und ist heute die meist genutzte Bausoftware in Österreich. Der Hersteller erhielt auf Grund dieser außergewöhnlichen Leistung und der im betreffenden Wirtschaftszweig bundesweit führenden und allgemein geachteten Stellung[1] im Jahre 1998 vom Bundesministerium für Wirtschaft die Staatliche Auszeichnung.[2] Seitdem wird das österreichische Bundeswappen als Qualitätssymbol im Firmenlogo geführt.[3]

Geschichte

Der Wunsch des Bundesministeriums zur Digitalisierung und Standardisierung von Ausschreibungsverfahren führte 1978 zur ersten Entwicklung einer einheitlichen Bausoftware. ABK bestand anfangs aus Ausschreibung, Angebotsprüfung, Abrechnung und Angebotslegung mit Kalkulation und operierte auf dem Betriebssystem DOS. 1986 entstand unter Mitarbeit der ib-data GmbH (Hersteller von ABK) die erste Ausgabe der ÖNORM B2062 und B2063. Auf Grund der gemeinsamen Entwicklung der Önorm konnte diese genauestens in ABK umgesetzt werden. 1996 erfolgte die Überarbeitung der bisherigen Önormen B2062 und B2063, ebenfalls wieder in enger Zusammenarbeit mit der ib-data GmbH. 1997 wurde im Zuge des Vormarsches von Microsoft Windows ein ABK für Windows entwickelt, das auf die Optik und den Aufbau von Windows angepasst wurde. Außerdem wurden neue Funktionen integriert. 2002 wurde ABK7 veröffentlicht, das bis heute die meistgenutzte AVA-Software in Österreich ist. Im Laufe der Jahre wurden, basierend auf Kundenwünschen, immer mehr Zusatzmodule entwickelt, die die Bausoftware ABK zu einem Rundum-Paket für alle Notwendigkeiten eines Bauprojekts vorbereiten. 2009 wurden die technisch veralteten Önormen, wieder in Zusammenarbeit mit der ib-data GmbH, neu entwickelt und auf Stand der Technik gebracht. Die einheitliche und gut strukturierte Vorgehensweise der österreichischen Ausschreibungsverfahren drang in weitere EU-Länder vor, weshalb 2009 auch eine englische Version von ABK7 entwickelt wurde und nun in einigen Ländern der EU eingesetzt wird. Parallel zu allen Entwicklungen wurden auch stets Schulen und Universitäten sowie das Lehrpersonal mit ABK-Installationen und -Hilfestellungen gefördert, um die notwendige Verknüpfung zwischen Theorie und Praxis herzustellen.[4] Die in Österreich gültigen Leistungsbeschreibungen werden ebenfalls mit ABK erstellt und vom Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ) veröffentlicht.[5]

Schnittstellen/Kompatibilität

Referenz-Unternehmen, die mit ABK arbeiten

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Voraussetzungen zur Führung des Bundeswappens durch gewerbliche Unternehmen
  2. Offizielle Listung der österreichischen Staatswappenträger
  3. Anschrift des ABK-Herstellers mit Führung des österreichischen Staatswappen
  4. Firmen-History der ib-data GmbH
  5. Aktuelle Leistungsbeschreibungen auf der Website vom Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ)
  6. Aufzählung verfügbarer Schnittstellen in ABK auf der Website vom ABK-Kundenzentrum West
  7. Referenzen-Aufzählung der ABK-Bausoftware-Anwender auf der Website vom ABK-Kundenzentrum West

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