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Beate Ruland

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Beate Ruland (geb. Miebach; * 14. Juni 1951 in Engelskirchen) ist Vorsitzende der Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband Mittelrhein e. V. und Kommunalpolitikerin der SPD.

Beruflicher Werdegang und Privatleben

Die in Engelskirchen geborene Beate Ruland ist gelernte exam. Krankenschwester, sie lebt mit ihrer Familie im Oberbergischen Kreis. Ihr Leben lang ist Beate Ruland in der Kommunalpolitik und in der Arbeiterwohlfahrt engagiert. Damit tritt Beate Ruland in die Fußstapfen Ihres Vaters Günther Miebach, der selbst, bis zu seinem Tod 1999, langjähriger Vorsitzender des AWO Ortsvereins Engelskirchen war. Beate Ruland lässt sich in ihrem ehrenamtlichen Engagement von den großen Persönlichkeiten der Arbeiterwohlfahrt wie Lotte Lemke leiten: „Vergesst hinter Euren großen Aufgaben niemals den einzelnen Menschen“.

Politische Tätigkeit

Beate Ruland wirkte von 1979 bis 1989 als sachkundige Bürgerin im Bereich Jugend, Soziales, Kultur und im Wasserwerksausschuss in der Gemeinde Engelskirchen. 1972 wurde sie Mitglied der SPD und war als Mitglied des SPD Ortsvereinsvorstands seit 1978 als Beisitzerin und Schriftführerin sowie in den Jahren von 1984 bis 1992 auch als Vorsitzende tätig. Zwischen 1985 und 2000 war Beate Ruland Mitglied des SPD Unterbezirksvorstands zunächst als Beisitzerin und von 1991 bis 2000 als stellvertretende Unterbezirksvorsitzende. Seit 1989 ist sie ständiges Ratsmitglied der Gemeinde Engelskirchen. Hierbei konnte 1989 erstmalig die Ratsmehrheit im Gemeinderat von der SPD gewonnen werden. Von 1989 bis 2001 war sie aktives Mitglied des oberbergischen Kreistags und hielt folgende Funktionen inne:

Beate Ruland war stellvertretende Bürgermeisterin der Gemeinde Engelskirchen in den Jahren 1994 bis 2001. Bis 2010 war sie Mitglied der SPD Fraktion in der Gemeinde Engelskirchen und gestaltete in folgende Ausschüsse die Geschichte der Gemeinde mit:

  • Haupt- und Finanzausschuss
  • Jugend- und Schulausschuss
  • Sozialausschuss (Vorsitz)
  • Bau- Planungs- und Umweltausschuss
  • Partnerschaftsbeirat der Gemeinde Engelskirchen
  • stellvertretende Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen im Oberbergischen Kreis (1989-1998)

Politische Position

Beate Ruland versteht sich als Vertreterin einer Politik auf Grundlage der sozialen Gerechtigkeit.

Engagement in der Arbeiterwohlfahrt

Beate Ruland ist seit 1982 aktives Mitglied der Arbeiterwohlfahrt. Sie begann ihre Arbeit in der AWO als Leiterin von Kindererholungs- und Ferienfreizeiten in den Jahren 1978 bis 1998 und ist seit 1982 Mitglied des AWO Ortvereinsvorstandes; dort u. a. tätig als Beisitzerin, Schriftführerin, stellvertretende Vorsitzende und seit 1999 als Ortsvereinsvorsitzende. 1984 gehörte sie zu den Gründungsmitgliedern des Secondhand-Ladens (Kleiderstube) „Fundgrube“ des AWO Ortsvereins Engelskirchen. Bis heute ist sie dort als ehrenamtliche Geschäftsführerin tätig. Die Arbeit in der „Fundgrube“ wird mit 19 ständigen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern bewältigt. Ab 1999 war Beate Ruland stellvertretende Kreisverbandsvorsitzende und seit 2005 ist sie Kreisverbandsvorsitzende des AWO Kreisverbands Oberberg, der unter ihr mit dem AWO Kreisverband Rhein-Berg erfolgreich zum Kreisverband Rhein-Oberberg fusionierte. In 2000 initiierte sie die Mitgliederzeitschrift „AWO-Journal“ auf Kreisebene und ist seither Leiterin der Redaktion. Beate Ruland ist seit 2000 Vorstandsmitglied der AWO Bezirksverband Mittelrhein und seit 2009 Vorsitzende des Bezirksverbands. Sie ist zudem Aufsichtsratsvorsitzende folgender Tochtergesellschaften der AWO Mittelrhein:

  • AWO Betriebsgesellschaft der Sommerberg Jugend- und Behindertenhilfe
  • AWO Gesellschaft für Altenhilfeeinrichtungen mbH

Weiteres Ehrenamtliches Engagement

1973 gründete Beate Ruland mit anderen das Jugendzentrum Ründeroth und begleitete die Einrichtung bei der Umwandlung in einen Verein, sie ist Mitinitiatorin und Gründerin der „Freiwilligenbörse Oberberg“ (1998), Mitinitiatorin und Gründerin des Fördervereins des LVR-Industriemuseum (Standort Engelskirchen, 1996) und sie war für drei Wahlperioden Schöffin am Landgericht Köln. Zudem war sie Mitglied des Verwaltungsrates des Kreiskrankenhaus Gummersbach und ist seit 2004 Mitglied des Stiftungsrates der AWO Rheinlandstiftung.

Auszeichnungen

Weblinks

Einzelnachweise

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