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Burg Zelem (auch Selhem, Selem oder Zelm) war ein Rittersitz in der Düffel zwischen den Orten Mehr und Niel.

Geschichte

Erstmals erwähnt wird Zelem als Gut der Abtei Echternach im 12. Jahrhundert. In der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts gehörte Zelem zum klevischen Land Kranenburg, wurde aber 1348 an die Herren von Groesbeek verkauft. Im 15. Jahrhundert gelangte der Adelssitz an die Familien Palant-Wylich, in deren Hand er über Jahrhunderte verblieb. Burg Zelem ist Privatbesitz und kann daher nur von außen besichtigt werden.

Baugeschichte

Die Burg, deren Bausubstanz im Wesentlichen aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts stammt, wurde um die Mitte des 16. Jahrhunderts im Renaissance-Stil umgebaut. Das ehemals dreigeschossige Gebäude besitzt zwei Ecktürme, die ehemals mit Schweifhauben versehen waren und von denen einer einen Sandsteinfries mit Ornamenten, Fabelwesen und menschlichen Köpfen trägt, sowie einen Treppenturm. Das Renaissanceportal ziert das Wappen der Familie Palant und die Jahreszahl 1464. Im Inneren besitzt das Haus einen tonnengewölbten Keller, sowie ein Turmzimmer mit Sterngewölbe und Renaissance-Kamin. Um 1800 wurde die Bausubstanz stark reduziert und die Anlage bis auf den Hauptflügel zurückgebaut.

Literatur

  • Hans-Peter Hilger: Kreis Kleve V. Kranenburg - Zyfflich, Düsseldorf 1970 (Die Denkmäler des Rheinlandes 7), S. 48-51.
  • Verein für Heimatschutz (Hg.): Kranenburg. Ein Heimatbuch, Kranenburg 1984.

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