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Georg von Falkenhayn (* 2. August 1890 in Steinau an der Oder; † 1955 in Königstein im Taunus[1]) war ein deutscher Manager der Getreide- und Hefeindustrie.

Leben

Georg von Falkenhayn erlangte das Abitur am Prinz Heinrich-Gymnasium in Berlin Schöneberg. Von 1908 bis 1911 studierte er Rechts- und Staatswissenschaften an den Universitäten Tübingen, Berlin und Kiel. 1909 wurde er Mitglied des Corps Rhenania Tübingen.[2] 1910 schloss er sich dem Corps Marchia Berlin an.[3] 1920 nach der Rekonstitution des Corps Austria in Frankfurt erhielt er auch dessen Band.[4] Das Referendarexamen legte er 1911 ab. Am Ersten Weltkrieg nahm er 1914 als Kriegsfreiwilliger teil und wurde schwer verwundet. Nachdem er 1915 das Assessorexamen abgelegt hatte, hatte er von 1916 bis 1921 Funktionen in der Kriegswirtschaft inne. Zuletzt war er Direktor der Reichsgetreidestelle. 1921 wurde er zum Geschäftsführer der Interessengemeinschaft Ostwerke-Schultheiß-Patzenhofer GmbH in Berlin bestellt. 1927 wurde er zum Vorstandsmitglied der Norddeutschen Hefeindustrie AG in Berlin berufen.

Von Falkenhayn war Aufsichtsratsvorsitzender der Katz & Neumann AG mit Sitz in Görlitz und Hamburg, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Schlesischen Mühlenwerke AG in Breslau sowie Aufsichtsratsmitglied der Getreide-Kreditbank AG in Berlin und der Getreide-Industrie und -Commission AG in Berlin.

Nach dem Zweiten Weltkrieg war er Rechtsanwalt in Rheda und Vorstand der Wirtschaftlichen Vereinigung der deutschen Hefeindustrie.[1] Dieser Verband fimiert seit 2008 unter Deutscher Verband der Hefeindustrie.[5]

Literatur

  • Falkenhayn, v., Georg in Reichshandbuch der deutschen Gesellschaft - Das Handbuch der Persönlichkeiten in Wort und Bild. Erster Band, S. 416, Deutscher Wirtschaftsverlag, Berlin 1930

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Kösener Corpslisten 1960, 128, 622
  2. Kösener Corpslisten 1930, 129, 565
  3. Kösener Corpslisten 1930, 5, 558
  4. Kösener Corpslisten 1930, 30, 243
  5. www.hefeindustrie.de

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