Fandom

[ENCYCLOPÆDIA]

Gerda Sautter de Hotzen

5.383Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Diskussion0 Teilen

Gerda Sautter de Hotzen[1] (eigentlich: Gerda Hotzen, geborene Sautter,[2] auch: Gerda Hotzen-Sautter)[3] (* 11. Oktober 1921 in Diepholz;[1]21. Dezember 2009 in Celle)[2] war eine deutsche Bildhauerin, Medaillen-Porträtistin und Krankenschwester.[1]

Leben

Gerda Hotzen besuchte mitten im Zweiten Weltkrieg von 1940 bis 1943 die Staatliche Holzbildhauerschule Empfershausen/Rhön und arbeitete von 1945 bis 1946 in Celle als Holzbildhauerin. 1946 bis 1949 studierte sie an der Landeskunstschule Hamburg als Schülerin des Bildhauers Edwin Scharff. Wieder in Celle, arbeitete sie 1949 bis 1956 in einem Atelier und wanderte dann nach Mexiko aus.[1]

Nach ihrer Rückkehr nach Celle 1964 wurde Gerda Sautter de Hotzen dort als Krankenschwester tätig, arbeitete zeitweilig jedoch auch als Medaillenporträtistin.[1] Sie war Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Medaillenkunst.[4]

Zuletzt wohnte Gerda Hotzen, die im Alter von 88 Jahren starb, unter der Adresse Wehlstraße 6 in Celle.[2]

Bekannte Werke (unvollständig)

  • 1949: Fräulein B, Terrakotta-Figur (25 cm Höhe)[1]
  • 1955 aufgestellt in den Trift-Anlagen in Celle: Schäferfigur an einem Brunnen[3]
  • Plakette des katholischen SPD-Oberbürgermeisters von Hamburg-Wilhelmsburg, Walter Dudek auf dem Gedenkstein vor der Walter-Dudek-Brücke nahe dem Bahnhof[5]
  • Relief am Schwesternwohnheim des Klinikum Wahrendorff in der Wittinger Straße, Celle[6]

Weblinks

Commons-logo.svg <Lang> Commons: Gerda Sautter de Hotzen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 Frank Taeger: Gerda Sautter de Hotzen, mit je einem Porträt-Foto der Bildhauerin und der Figur Fräulein B, auf der privaten Webseite edwin-scharff.de, eine Seite des Enkels vom Bildhauer Edwin Scharff, zuletzt abgerufen am 5. Mai 2013
  2. 2,0 2,1 2,2 Pastorin C. Beuermann, Pastor M. Kurmeier: Abschied nehmen / Aus unseren beiden Gemeinden verstarben am:, herunterladbar als PDF-Dokument, S. 43, in: ... aber Hallo. Gemeindebrief der ev.-luth. Kirchengemeinden Kreuzkirche, Windmühlenstr. 45, und Neuenhäusen, Kirchstr. 49, Celle, Ausgabe März/April/Mai 2010, hrsg. von den Kirchenvorständen, Celle 2010
  3. 3,0 3,1 E-Mail-Antwort der Stadt Celle vom 30. April 2013 (Vanessa Hartung)
  4. Marianne Menze: Die Kunstmedaille der Gegenwart in Norddeutschland, Band 3, Katalog einer Ausstellung des Kestner-Museums Hannover mit zeitgenössischen Arbeiten von Künstlern aus dem norddeutschen Raum, gewidmet dem 65. Geburtstag von Klaus Kowalski, hrsg. vom Kestner-Museum Hannover in Verbindung mit der Deutschen Gesellschaft für Medaillenkunst, Hannover: Kestner-Museum, 2004, ISBN 3-924029-23-7; online-Nachweis
  5. Ulrich Krieter: Weichler, Manfred, in: Die St. Bonifatius-Gemeinde in Hbg.-Wilhelmsburg zur Zeit des Pfarrers Krieter. 35 Zeitzeugen berichten aus den Jahren 1934 bis 1963, 1. Auflage 2009: GRIN Verlag, ISBN 978-3-640-48494-2, Legende zu den Abbildungen auf S. 297
  6. Gunther Meinrenken: Wahrendorff will Kunstwerk retten, in der online-Ausgabe der Celleschen Zeitung vom 25. April 2013, zuletzt abgerufen am 5. Mai 2013
Fairytale kdmconfig.png Profil: Sautter de Hotzen, Gerda
Namen Hotzen, Gerda; Hotzen-Sautter, Gerda; Sautter, Gerda
Beruf deutsche Bildhauerin, Porträt-Medailleurin und Krankenschwester
Persönliche Daten
Geburtsdatum 11. Oktober 1921
Geburtsort Diepholz
Sterbedatum 21. Dezember 2009
Sterbeort Celle


Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki