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Grüne Emanzipatorische Linke ist der Name eines Flügels von Bündnis 90 / Die Grünen. Die Strömung nannte sich bis 2008 Grüne Linke.

Die Grüne Linke war Nachfolgeorganisation des 2003 aufgelösten Basisgrün[1] sowie älterer linker Strömungen wie dem Babelsberger Kreis.

Schwerpunkt der Grünen Emanzipatorischen Linken ist Antikriegs- und Antiatompolitik. Im Lauf der Zeit erweiterte sich das Themenspektrum um insbesondere Sozialpolitik. Aus dem Umfeld der Grünen Linken entstanden der Sonderparteitag in Cottbus am 14./15. Juni 2003 zur Agenda 2010-Politik sowie der Sonderparteitag am 15. September 2007 in Göttingen. Anders als der Name vermuten lässt, verfügt die Grüne Linke über kein dezidiert ökosozialistisches Selbstverständnis.

Mitglieder

Zu den Mitgliedern gehören das Bundesvorstandsmitglied Astrid Rothe-Beinlich[2], der nordrhein-westfälische Landesvorsitzende Sven Lehmann, Hans-Christian Ströbele und der Landtagsabgeordnete Hans Christian Markert.[3]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Thomas Klein: Verein Basisgrün aufgelöst: Keine Linke mehr in Partei? In: junge Welt. 10. November 2003, S. 3.
  2. Astrid Rothe-Beinlich und Robert Zion: Es knistert und knackt zwischen den Dioden – Oder wie man uns vor dem Partei- und Länderrat einen luftleeren Raum voll- und die CDU schönzureden versucht. Auf: Bündnis90/Die Grünen. 1. April 2008.
  3. Daniel Neun: Grüne Linke zu Hamburg: "Kein Durchbruch, kein Konzept, kein Modell". 25. April 2008. (Stellungnahme Grüner Linken zum Koalitionsvertrag zwischen der GAL und der CDU in Hamburg (pdf, 337 kb))

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