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Die Grimme-Gruppe ist eine von Franz Grimme gegründete Unternehmensgruppe, der 17 Unternehmen und Tochtergesellschaften angehören.

Neben der Grimme Landmaschinenfabrik mit Sitz in Damme (Werk 1) und dem Niedersachsenpark in Rieste (Werk 2) zählen zu der Grimme-Gruppe der nordamerikanische Kartoffeltechnikhersteller Spudnik (Blackfoot (Idaho)), der Rübentechnikhersteller Kleine (Salzkotten)[1] und der dänische Gemüsetechnikhersteller ASA-LIFT (Sorø)[2]. Zur Grimme Gruppe zählen zudem die ebenfalls in Damme ansässigen Unternehmen Internorm (Kunststofftechnik), Grimme Solutions (Ingenieursdienstleistungen für Verarbeiter von Kartoffeln) und Ricon (Vertriebsgesellschaft für Ersatzteile in der Hackfruchttechnik).

Weltweit beschäftigt die Grimme Gruppe über 2.200 Mitarbeiter. 1.600 von ihnen sind in Damme und Umgebung beschäftigt.[3]

Geschichte

Im Jahre 1861 wurde der Grundstein der heutigen Unternehmensgruppe im niedersächsischen Damme vom Urgroßvater des jetzigen Eigentümers Franz Grimme gelegt. Die Entwicklung vom dörflichen Schmiedebetrieb zum Hersteller für Kartoffeltechnik begann in den 1930er Jahren mit der Vorstellung der ersten Kartoffelroder. Das erste Produkt war ein Ablagekorb mit dem Namen Unerreicht . Diese Maschinen wurden überwiegend nach Niedersachsen und Ostpreußen verkauft.

Seit 1956 produziert Grimme vom Traktor gezogene Kartoffelroder in Serie. Das erste Exportland waren die Niederlande, die noch heute zu den wichtigsten Vertriebsgebieten zählen. 1966 entwickelte Grimme den ersten Kartoffelroder mit hydraulischen Funktionen und wurde mit dieser Europa Standard zum Marktführer in Deutschland. 1969 entwickelte Franz Grimme senior den ersten selbstfahrenden Kartoffelroder der Welt.

1980 stieg der jetzige Eigentümer Franz Grimme in das Unternehmen ein. 1999 wurde das Produktprogramm um eigens entwickelte Lege-, Pflege- und Lagermaschinen erweitert. 2003 gelang der Einstieg in die Zuckerrübenerntetechnik mit dem 6-reihigen und 490 PS starken Rübenroder MAXTRON 620 mit 22 Tonnen Bunker.[4]

2012 übernahm die Grimme-Gruppe den Rübentechnikhersteller Kleine aus Salzkotten[5] und erwarb 2013 eine Mehrheitsbeteiligung an den dänischen Gemüsetechnikunternehmen ASA-LIFT[6]. Heute arbeiten über 2.200 Mitarbeiter an 6 Produktionsstandorten und 10 Auslandsgesellschaften in England, Irland, Frankreich, Russland, China, USA, Dänemark, Polen, den Niederlanden und der Türkei für die Grimme-Gruppe.

Produkte

150 Maschinentypen aus den Bereichen Kartoffel-, Rüben- und Gemüsetechnik bietet die Grimme-Gruppe an. Die verschiedenen Maschinen werden in 110 Ländern über den Fachhandel vertrieben. Die Firma Internorm bietet darüber hinaus Produkte wie Rollen und Walzenbeschichtungen aus Polyurethan-Kunststoffen, Formteile und Spritzgussartikel an.[7]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. [1] topagrar online (Hrsg.), Grimme übernimmt Geschäft von Kleine Rübentechnik (12. November 2012).
  2. [2] Landwirt (Hrsg.), Grimme übernimmt Mehrheitsanteile bei ASA-LIFT (1. Januar 2013)
  3. [3] Grimme (Hrsg.), Offizielle Website (6. September 2013).
  4. Burdiek, K./ Feld, J./ Grimme, C.: "Von der Schmiede zum Marktführer" (Grimme-Chronik zum 150-jährigen Unternehmensjubiläum.), Landwirtschaftsverlag GmbH, Münster-Hiltrup, 2011.
  5. [4] Grimme (Hrsg.): Grimme übernimmt die Geschäftstätigkeiten des Rübentechnikherstellers Kleine (12. November 2012).
  6. [5] Grimme (Hrsg.): Grimme und ASA-LIFT stärken Zusammenarbeit (14. März 2013).
  7. [6] Internorm (Hrsg.), Offizielle Website (6. September 2013).

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