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Gunder Heimlich

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Gunder Volker Heimlich (* 6. August 1941 in Kassel)[1] ist als ausgebildeter deutscher Verwaltungsfachangesteller des Jugendamtes ein ehemaliger Vorsitzender der AWO Niederrhein und Träger des Bundesverdienstkreuz 1. Klasse sowie der Marie-Juchacz-Plakette.

Leben

Heimlich absolvierte eine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten des Jugendamtes und leitete die Abteilung Jugendförderung des Jugendamtes Düsseldorf. Er setzte sich für die Kinder aus benachteiligten Familien ein. Er initiierte auch das Programm Mo.Ki - Monheim für Kinder in der Stadt Monheim am Rhein.[2]

Heimlich gehörte seit 1976 der AWO an und war über 27 Jahre im Vorstand der AWO Niederrhein, davon viele Jahre als Vorsitzender.[3][2] 32 Jahre lang fungierte er zudem als Vorstandsmitglied des AWO-Kreisverbandes Düsseldorf e.V.[4]

Von 2002 bis 2005 hatte er die Leitung die "Kommission Armut" der AWO Niederrhein innen, die ihren Schwerpunkt darauf legte, gegen die Ursachen und Folgen der Armut bei Kindern und Jugendlichen zu kämpfen. In den zwei Jahren als Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft der nordrhein-westfälischen AWO rief er eine landesweite Fachkonferenz zum Thema "Armut bedroht unsere Gesellschaft" mit 300 Teilnehmern ins Leben. Außerdem knüpfte er mit der Fachtagung "Wege zum sozialen Europa" Heimlich im Jahr 2009 Kontakte in die Niederlande, und regte so das Nachdenken über einheitliche europäische Sozialstandards an. Von 1995 bis 2009 war Heimlich beratendes Mitglied mit Stimmrecht bei mehreren Projekten des Landesjugendhilfeausschusses der Landschaftsversammlung Rheinland.[4]

2011 wurde er mit der Marie-Juchacz-Plakette für sein „jahrzehntelange Engagement auf allen Ebenen des Verbandes sowie die besonderen Verdienste, die sich Gunder Heimlich im Kampf gegen die Folgen von Armut bei Kindern und Jugendlichen erworben hat“, geehrt. Außerdem wurde er Ehrenmitglied im Bezirksjugendwerk der AWO am Niederrhein.[5]

2013 überreichte ihm Bernd Neuendorf, Staatssekretär im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. Neuendorf lobte Heimlichs „soziales Engagement“ mit dem Attribut „beispielhaft“ und hob hervor, dass er „zahlreiche Initiativen“ gegründet habe, mit denen „sozial schwachen Familien in prekären Situationen“ geholfen wurde.“[4]

Auszeichnungen

Einzelnachweise

  1. https://dom.lvr.de/lvis/lvr_rechercheWWW.nsf/LookLinkNSOeff/1260+21.04.2005?OpenDocument
  2. 2,0 2,1 2,2 Staatssekretär Neuendorf überreicht das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse an Gunder Heimlich
  3. http://www.rp-online.de/niederrhein-nord/kleve/nachrichten/werte-schaffen-nicht-banker-1.2512318 Kreis Kleve "Werte schaffen nicht Banker"], Rheinische Post, 17. Oktober 2011
  4. 4,0 4,1 4,2 Staatssekretär Neuendorf überreicht das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse an Gunder Heimlich, 15. April 2013
  5. 5,0 5,1 Mehr Gerechtigkeit und Solidarität wagen! Bezirkskonferenz 2011, Mönchengladbach 26. November
  6. Rheinische Post, Bundesverdienstkreuz für den Mo.Ki-Initiator, 16. April 2013

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