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Heimgartner ist eine Aktiengesellschaft, welche in der Kreation und Produktion von Fahnen, Flaggen und Werbemitteln tätig ist. Sie beliefert Einzelpersonen, KMU, Vereine und grosse Unternehmen in verschiedenen Branchen sowie öffentliche Stellen.

Das Unternehmen hat seinen Sitz in Wil/SG (Schweiz), wo sich sowohl der rechtliche als auch der operative Sitz befindet.

Geschichte

Die Firma entstand im Jahr 1948 in Winterthur. Christian und Käthe Heimgartner gründeten gemeinsam mit Ludwig Wenk eine Firma, die Liturgische Gewänder, Insignien, Altartücher und weitere Paramente. Im Jahr 1951 zog das junge Unternehmen in die ersten eigenen Geschäftsräume und schaffte sich einen Webstuhl an. Es folgte die Einstellung der ersten Arbeiter, welche mit der Produktion von Kirchenfahnen betraut wurden.

Nach der Übernahme der Wiler Firma Kurer-Schädler und der damit einhergehenden Verlegung des Geschäftssitzes von Winterthur nach Wil wurde der Grundstein für das heutige Tätigkeitsfeld gelegt. Es wurden Paramente und Fahnen produziert. Im Jahr 1956 kam die Abteilung Dekorationsfahnen dazu, welche sich zum eigentlichen Standbein der Firma entwickelte. Unter anderem kreiert die Heimgartner Fahnen AG jeweils die Gardefahne der päpstlichen Schweizergarde. Die Heimgartner Fahnen AG gehört, gemeinsam mit der Marke numen und SOIE-ET-TOI zur Dachmarke Heimgartner.

Aktionen

Zum 60jährigen Firmenjubiläum wollte Heimgartner an der Nordwand des Säntis eine 14.400 qm große Schweizer Fahne anbringen, mit der man einen Eintrag ins Guiness-Buch für die größte Fahne der Welt erreichen wollte. Nachdem eine griechische Geschäftsfrau eine deutlich größere Fahne herstellen ließ, nahm man von der Aktion Abstand. Die Fahne wurde zunächst eingelagert und am 1. August 2009 aus Anlass des 75jährigen Bestehens der Säntisbahndoch noch entrollt[1]. Diese Aktion rief ein beträchtliches Medienecho hervor[2][3]. Zwar wurde die Fahne noch am gleichen Tag von einer Windbö zerstört, doch es entwickelte sich eine große Nachfrage nach Stoffteilen der Fahne, die schließlich zugunsten gemeinnütziger Zwecke verkauft wurden[4].

Im Januar 2011 brachte eine Expedition eine von Heimgartner gefertigte Fahne mit dem Logo des unter schweizerischer Führung in Kenia befindlichen Rhein-Valley Hospitals auf den Kilimandscharo. Mit dieser Aktion wurden Spenden für das Krankenhaus gesammelt. Dies Fahne war 10x10 Meter groß und wog 16 Kilogramm - das war die Höchstlast, die ein einzelner Sherpa tragen durfte[5].

Einzelnachweise

  1. Interview mit dem Geschäftsführer Höhener auf www.kmu-businessworld.ch, abgerufen am 18. September 2013
  2. Bericht über die Aktion auf www.tagesschau.sf.tv/, abgerufen am 18. September 2013
  3. www.nzz.ch: Weltgrößte Schweizerflagge am Säntis entrollt, abgerufen am 18. September 2013
  4. blick.ch/: 150 Franken für einen Fetzen Schweiz, abgerufen am 18. September 2013
  5. www.toggenburgertagblatt.ch: Riesenfahne als Spende auf dem Kilimandscharo, abgerufen am 18. September 2013

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