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Heinrich Schoppmeyer (* 29. Juni 1935) ist ein Landeshistoriker mit dem Schwerpunkt westfälische Landesgeschichte, Stadtgeschichte des Mittelalters und Frühe Neuzeit.

Leben

Schoppmeyer studierte Geschichte, Germanistik und Philosophie an der Universität Münster; er promovierte 1966 über das Erzbistum Paderborn. Schoppmeyer war zunächst im Schuldienst, dann ab 1969 als Studienrat an der Ruhr-Universität Bochum tätig. Dort wurde er 1981 zum Honorarprofessor für Geschichte des Mittelalters und Westfälische Landesgeschichte ernannt; 1992/93 folgte ein Lehrauftrag an der Universität Rostock, danach war er bis 2004 wieder in Bochum.

Er lebt in Witten, ist Ehrenvorsitzender des Vereins für Orts- und Heimatkunde in der Grafschaft Mark und ordentliches Mitglied der historischen Kommission für Westfalen.[1] Zu seinem 75. Geburtstag erschien die Festschrift Aspekte der Landesgeschichte.[2]

Er ist Mitglied des Ruder-Clubs Witten e.V.

Einzelnachweise

  1. Mitgliederverzeichnis der Historischen Kommission
  2. Aspekte der Landesgeschichte. Festschrift Heinrich Schoppmeyer zum 75. Geburtstag. Hrsg. von Thomas Warda. Dortmund 2011

Werke

  • Der Bischof von Paderborn und seine Städte; zugleich ein Beitrag zum Problem Landesherr und Stadt. Dissertation. Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Paderborn, 1968.
  • Der Nationalsozialismus in Witten. Teil 1. In: Jahrbuch des Vereins für Orts- und in der Grafschaft Mark. Nr. 82/83, 1985, S. 7-274.
  • Über 775 Jahre Witten. Katalog zur Ausstellung des Vereins für Orts- und Heimatkunde in der Graftschaft Mark zu Witten. In: Beiträge zur Geschichte der Stadt Witten 2, 1989, ISBN 978-3-88913-130-0
  • Geschichte der Pfarrgemeinde St. Marien zu Witten: Festschrift aus Anlaß des einhundertfünfzigjährigen Bestehens der Katholischen Pfarrgemeinde St. Marien zu Witten. Witten: Kath. Pfarrgemeinde St. Marien, 1996.
  •  Heinrich Schoppmeyer: Witten. Geschichte von Dorf, Stadt und Vororten. VOHM, Witten 2012, ISBN 978-3-00-040266-1 (2 Bände).

Literatur

  • Kurzbiographie in: Bochum, der Hellwegraum und die Grafschaft Mark im Mittelalter. Bielefeld, 2009 S.207

Weblinks