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Josef Rosenberger (* 15. Dezember 1910 in Jaibing bei Dorfen; † 27. Januar 1993 in Herrsching a.Ammersee) war ein deutscher katholischer Pfarrer.

Werdegang

Rosenberger studierte Katholische Theologie und empfing 1936 die Priesterweihe. Am 1. November 1937 kam er als Kaplan in die Münchner Stadtpfarrei St. Maximilian, die zeitlebens Mittelpunkt seines seelsorgerischen Wirkens blieb. Während des Zweiten Weltkriegs wurde er als Sanitätssoldat herangezogen und geriet 1945 in Gefangenschaft.

Im Januar 1946 kehrte er in seine Pfarrei zurück und wurde nach dem Tod von Ignaz Landgraf zu dessen Nachfolger ernannt. Er erwarb sich Verdienste um den Wiederaufbau der im Krieg zerstörten Kirche, die am 11. Oktober 1953 neu geweiht wurde. 1973 trat er in den Ruhestand, war aber auch danach noch als Seelsorger tätig.

Straßenbenennung

Ein halbes Jahr nach seinem Tod beantragte der Bezirksausschuss Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt, den Platz vor der St.-Maximilians-Kirche nach Stadtpfarrer Josef Rosenberger zu benennen. Der Antrag wurde mit Verweis auf die Straßennamensatzung abgelehnt, da die Grünfläche vor der Kirche im Eigentum der Stadt München ist und Privatgrund nicht offiziell benannt werden kann. Nach Umwandlung der Verbindungsstraße zwischen Auen- und Wittelsbacherstraße nördlich der Maximilianskirche in eine öffentliche Verkehrsfläche, beantragte der Bezirksausschuss im September 2000 nunmehr diese Straße nach Rosenberger zu benennen. Dem Antrag wurde im Januar 2001 entsprochen.

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