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Künstlerkolonie Leba

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Die Künstlerkolonie Leba ist die Bezeichnung für eine Gruppe von Malern des frühen 20. Jahrhunderts, die sich bis Ende des Zweiten Weltkriegs gelegentlich in der Kleinstadt Leba in Hinterpommern aufhielten bzw. Ateliers unterhielten.

Zu den ersten Malern, die sich mit einem Atlier in Leba niederließen, gehörte der 1870 geborenen Maler Walter Zuchors. Zuchors hielt sich mit Schülern seiner im Jahre 1902 in Berlin gegründeten Kunstschule regelmäßig zu Studienzwecken in Leba auf. Als Max Pechstein [1], der zunächst vor allem die Abgeschiedenheit der Region suchte, dort im Jahre 1921 erstmals mehrere Wochen verbrachte und sich nach der Heirat mit der gebürtigen Lebaerin Martha Möller regelmäßig dort aufhielt, gewann die Region in Künstlerkreisen weitere Bekanntheit. Insbesondere auch Karl Schmidt-Rottluff, der sich zwischen 1932 und 1943 in den Sommermonaten in Leba aufhielt. [2] , Weggefährte Pechsteins aus Zeiten der Künstlervereinigung Brücke, kam seit den späteren 20er-Jahren öfter nach Leba. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde das ebenfalls am Lebasee gelegene Rumbke für ihn zu einem Ort des Rückzugs.

Unter anderem hielten sich in und um Leba zu Malzwecken auf: Gerhard Fietz, Ivo Hauptmann, George Grosz, Willy Jaeckel, Bernhard Klein, Paul Kuhfuß, Ewald Mataré, Otto Priebe, Friedrich Stabenau, Hermann Teuber, Oleg Zinger, Bruno Müller-Linow.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. [1]
  2. Schmidt-Rottluff: Flusslandschaft mit Brücke (Leba)

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