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Bei der Kirchhoffformulierung (benannt nach Gustav Robert Kirchhoff) handelt es sich um eine Erweiterung des huygensschen Prinzips. Gemäß diesem bildet jeder Punkt auf einer Wellenfront die Quelle von sphärischen Sekundärwellen. Da es in diesem Bezug keine bevorzugte Ausbreitungsrichtung gibt, bildet sich somit auch eine rücklaufende Welle, was in Bezug auf die Betrachtung des Nahfeldes (Fresnelbeugung) in der Beschreibung versagt. Ob es sich bei der Betrachtung um ein Nah- oder Fernfeld handelt, hängt ab vom Verhältnis des Abstandes zur Wellenlänge.

Kirchhoff führte eine Abhängigkeit der Amplitude der Sekundärwellen in Abhängigkeit von der Ausbreitungsrichtung ein und ermöglichte somit auch eine Betrachtung der Wellen im Nahfeld. Zu diesem Zweck wird der von ihm eingeführte Richtungsfaktor benutzt, der definiert ist als:

K(\Theta)= 0{,}5 \cdot ( 1 + \cos(\Theta))

Durch die Wichtung mit diesem Richtungsfaktor entsteht keine rücklaufende Welle mehr wie beim huygensschen Prinzip.

Einzelnachweise

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