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Konrad Oertel (Architekt)

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Konrad Oertel[1], auch Conrad Oertel, (* 8. Januar 1851 in Nürnberg; † 10. November 1907 ebenda) war ein deutscher Architekt.[2]

Leben

Geboren in Nürnberg, besuchte Konrad Oertel zunächst von 1867 bis 1872 die Nürnberger Kunstschule sowie – nach einer kurzen Unterbrechung – von 1874 bis 1875 die Polytechnische Schule Hannover als Schüler des Architekten Conrad Wilhelm Hase. Im Anschluss daran hatte Oertel dort bis 1883 eine Assistentenstelle inne, über die er unter anderem den 1879 erschienenen Führer durch die Königliche Residenzstadt Hannover ... bearbeitete. Gleichzeitig wirkte Konrad Oertel selbst als Architekt und plante unter anderem mehrere Gebäude in Hannover sowie eine Villa für Professor Dr. Adrian Schücking in Bad Pyrmont.[2][3]

Zu seinen bekanntesten Werken zählt die nach seinem Entwurf vom 4. Mai 1885 errichtete Wettersäule am Kröpcke, die 1954 durch eine moderne Uhr ersetzt wurde.[2]

Ab 1886 arbeitete er als selbständiger Architekt in Nürnberg, 1900 wurde er zum Hilfslehrer an der Baugewerkschule Nürnberg ernannt.[4] Für das Bayerische Gewerbemuseum entwarf er das Gebäude der Konditorei auf der Landes-Industrie, Gewerbe- und Kunst-Ausstellung 1896 in Nürnberg.

Werk (unvollständig)

Bauten und Entwürfe

Neben mehreren Häusern in Hannover plante Oertel[2]

  • 1885: Entwurf für die Wettersäule am Kröpcke in Hannover
  • Villa für Professor Dr. Adrian Schücking in Bad Pyrmont
  • 1896: Gebäude der Konditorei auf der Landes-Industrie-, Gewerbe- und Kunst-Ausstellung 1896 in Nürnberg

Schriften

  • Führer durch die Königliche Residenzstadt Hannover und Umgebung für Techniker und Studierende der Technischen Hochschule. Klindworth's Verlag, Hannover 1879.[2]

Literatur

Weblinks

Commons-logo.svg <Lang> Commons: Konrad Oertel (architect) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Helmut Knocke, Hugo Thielen: Kröpcke. In: Hannover Kunst- und Kultur-Lexikon, S. 162-163.
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 Friedrich Lindau: Conrad Oertel. (siehe Literatur)
  3. Ansicht der Villa Schücking.
  4. Manfred H. Grieb (Hrsg.): Nürnberger Künstlerlexikon. Bildende Künstler, Kunsthandwerker, Gelehrte, Sammler, Kulturschaffende und Mäzene vom 12. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts. K. G. Saur, München 2007, ISBN 978-3-598-11763-3, S. 1098.

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