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Mohammed

Timuridische Darstellung Mohammeds; aus dem Miradschname, 1436, Herat. Das Werk befindet sich in der Sammlung der Bibliothèque Nationale in Paris.

Mohammed (auch Muhammad ibn ʿAbd Allāh ibn ʿAbd al-Muttalib ibn Hāschim ibn ʿAbd Manāf al-Quraschī; arabisch ‏محمد بن عبد الله بن عبد المطلب بن هاشم بن عبد مناف القرشي ‎, DMG Muḥammad b. ʿAbd Allāh b. ʿAbd al-Muṭṭalib b. Hāšim b. ʿAbd Manāf al-Qurašī; * ca. 570 in Mekka; † 8. Juni 632 in Medina) ist der Religionsstifter des Islam. Er gilt für Muslime als Prophet.

Kritik an Mohammed im 21. Jahrhundert

Mohammed verbreitete „seine neue Religion“ im 7. Jahrhundert unter den arabischen Stämmen weitestgehend mit dem Schwert, was im frühen Mittelalter nicht ungewöhnlich war. Seit Beginn des 21. Jahrhunderts und des Wachsens des Internets sind islamistisch motivierte Terroranschläge im Rahmen zum geschichtlichen Kontext der kriegerischen Handlungen Mohammeds deutlich gestiegen.

Im Jahre 2006 äußerte sich Papst Benedikt XVI. mit seinem Papstzitat über Mohammed vor Wissenschaftlern an der Universität Regensburg mit folgenden Worten:

„Ohne sich auf Einzelheiten wie die unterschiedliche Behandlung von ‚Schriftbesitzern‘ und ‚Ungläubigen‘ einzulassen, wendet er (der Kaiser) sich in erstaunlich schroffer, uns überraschend schroffer Form ganz einfach mit der zentralen Frage nach dem Verhältnis von Religion und Gewalt überhaupt an seinen Gesprächspartner. Er sagt: ‚Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat, und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, dass er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten‘. Der Kaiser begründet, nachdem er so zugeschlagen hat, dann eingehend, warum Glaubensverbreitung durch Gewalt widersinnig ist. Sie steht im Widerspruch zum Wesen Gottes und zum Wesen der Seele. ‚Gott hat kein Gefallen am Blut‘, sagt er, ‚und nicht vernunftgemäß, nicht σὺν λόγω zu handeln, ist dem Wesen Gottes zuwider‘. Der Glaube ist Frucht der Seele, nicht des Körpers. Wer also jemanden zum Glauben führen will, braucht die Fähigkeit zur guten Rede und ein rechtes Denken, nicht aber Gewalt und Drohung… Um eine vernünftige Seele zu überzeugen, braucht man nicht seinen Arm, nicht Schlagwerkzeuge noch sonst eines der Mittel, durch die man jemanden mit dem Tod bedrohen kann.“[1]

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Dazu Werner Thiede: Die gekreuzigte Vernunft. Der Regensburger Papst-Vortrag im Spiegel der Entgegnung Wolfgang Hubers, in: ders. (Hg.): Der Papst aus Bayern, Leipzig 2010, S. 131–150.


Fairytale kdmconfig Profil: Mohammed
Namen Muhammad; محمد; Muhammad ibn Abd Allah ibn Abd al-Muttalib ibn Haschim ibn Abd Manaf al-Quraschi
Beruf Religionsstifter
Persönliche Daten
Geburtsdatum um 570
Geburtsort Mekka
Sterbedatum 8. Juni 632
Sterbeort Medina

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