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Ralf-Peter Post

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Ralf-Peter Post (* 7. März 1967 in Norden) ist ein deutscher Maler, Figuren- und Maskenbauer und Theater-Choreograf, Filmemacher. Der vielseitige Künstler, Dokumentarfilmer und Geschäftsführer des Scharniertheaters Hannover lebt und arbeit seit einem viertel Jahrhundert in Hannover auf dem ehemals von Hausbesetzern „eroberten“ Sprengel-Gelände im Stadtteil Nordstadt.[1]

Im Januar 1987 zog Post als freier Maler nach Hannover.

1994 begann Post seine Arbeit als Maskenbauer beim Scharniertheater Hannover unter der Leitung des Gründers Hans-Ulrich Buchwald.

Posts 2001 geschriebenes Theaterstück Tubenballett und Pinselpunk inszenierte er 2001 und 2002 auf dem Kleinen Fest im Großen Garten.[1], ebenso wie die Stücke Das königliche Spiel 2005 (Neuinszenierung) und Die Drahtwalds 2006/2007. 2007 schrieb Post sein Theaterstück Das verratene Selbst,[1] uraufgeführt im Kino im Sprengel[8] und 2008 im Jugendhaus seiner Geburtsstadt. Das Stück erzählt von einem Menschen, der keine eigene Identität entwickelt hat, sich stattdessen nur mit vermeintlichen Starken identifiziert - und anderen Leid zufügt:

„Es handelt von dem eigenen Schmerz, den man selbst nicht ertragen kann und den man anderen zufügen muß, damit man sich nicht mit sich selber auseinandersetzen muß.[9]“


  • 2006 erstellte Post eine filmische Dokumentation über den Choreografen der Staatsoper Hannover Stephan Thoss.[1] Die Dokumentation wurde erstmals 2007 im ZDF-Theaterkanal ausgestrahlt.[2]
  • 2009 „...was einen lebendig macht - der Künstler Hans-Ulrich Buchwald“, Dokumentarfilm, 73 Minuten
  • 2011 „Sprengel - ein Stück Schlaraffenland“ Dokumentarfilm, 89 Minuten
  • 2013 "Die Malerin Hildegard Peters" Dokumentarfilm, 52 Minuten


Ralf-Peter Post ist Mitglied im BBK Hannover.[1]

Werke (unvollständig)

Theaterstücke

  • 2001: Tubenballett und Pinselpunk
  • 2002: Die Zeitungsleser
  • 2005: Das königliche Spiel
  • 2005: Absolut Abstrakt
  • 2006: Die Drahtwalds
  • 2007: Das verratene Selbst

Filme

  • 1996: Zwischengleise, sogenannter „Maskenfilm“, ein Kurzfilm über einen Träumer in der U-Bahn[1]
  • Das Kleine Fest im Großen Garten 2003, Deutschland 2003[1]
  • Scheisse Real Madrid, Kurz-Spielfilm, Deutschland 2004, Rüdiger Post und Ralf-Peter Post (Realisation)[3] aufgeführt auf dem Internationalen Kurzfilm-Festival Hamburg[1][4]
  • Der Choreograf Stephan Thoss und Le Sacre du Printemps, 40 Minuten, Deutschland, 2006[5]
  • ...was einen lebendig macht - der Künstler Hans-Ulrich Buchwald, Dokumentation über den hannoverschen Künstler Hans-Ulrich Buchwald und das Scharniertheater Hannover, 73 Minuten, Deutschland 2009[6]
  • „Sprengel – ein Stück Schlaraffenland“, Dokumentarfilm über das Leben auf dem Sprengel-Gelände, Deutschland [2011], 90 Minuten[7]

Literatur

  • Gerda Valentin: „Sprengel – ein Stück Schlaraffenland“. Dokumentarfilm über das Leben auf dem Sprengel-Gelände in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ) vom 27. Oktober 2011, zuletzt abgerufen am 5. Februar 2013
  • VO: Der Film zum Tanz, in: Frankfurter Rundschau vom 9. April 2009
  • N.N.: Film zum Ballett, in: Wiesbadener Kurier vom 6. April 2009
  • red: Tänzer gehen an die Grenzen, in: Wiesbadener Tageblatt vom 4. April 2009
  • Jan Sedelies: Liebeserklärung für einen Puppenspieler / Er war der Meister der Masken: Nun erinnert ein Film an den Künstler Hans-Ulrich Buchwald, in der HAZ vom 14. März 2009, S. 19
  • N.N.: Mit überdimensionierten Masken gegen die Gewalt / Jugendhaus. Interessantes Theater für Jung und Alt am 25. April, Artikel im Ostfriesischen Kurier vom 19. April 2008 über das Theaterstück Das verratene Selbst von und mit Ralf-Peter Post im Jugendhaus von Norden, S. 3
  • Kerstin Hergt: Die Kraft des Körpers / Tanz I: Ein Film über Stephan Toss, in: HAZ vom 27. März 2008, S. 9

↑ N.N.: Mit überdimensionierten Masken gegen die Gewalt ... (siehe Literatur)

Weblinks

Commons-logo.svg <Lang> Commons: Ralf-Peter Post – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise und Anmerkungen

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 1,6 Ralf-Peter Post: Handschriftlich gegengezeichneter Ausdruck der Wikipedia-Artikel-Version über ihn selbst in der Wikipedia
  2. Vergleiche das Jahrbuch 2007 des ZDF
  3. Nachweis auf filmportal.de
  4. Nachweis auf der Seite zweitausendeins.de, zuletzt abgerufen am 5. Februar 2013
  5. Heike Werner: Herr K. lässt Bilder sprechen ... (siehe Literatur)
  6. Angaben auf spielfilm.de, zuletzt abgerufen am 5. Februar 2013
  7. Gerda Valentin: „Sprengel – ein Stück Schlaraffenland“ (siehe Literatur)

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