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Der Ringerverein Lübtheen e. V. ist ein mecklenburgischer Sportverein aus Lübtheen.

Geschichte

Der Ringerverein wurde 1968 von Csaba Matrahazi gegründet. Schnell stellten sich die ersten Erfolge ein und der Verein entwickelte sich zum offiziellen Leistungszentrum des Nachwuchssports. Ab 1976 hatten die Lübtheener Ringer die Möglichkeit in einer eigenen Sporthalle, die teilwiese von den Aktiven umgebaut wurde, zu trainieren und Wettkämpfe durchzuführen. Bis 1990 konnte der Verein mit 21-DDR-Meistertitel im Kinder- und Jugendbereich, 9 Einzelsiegen bei der Zentralen Spartakiade, 13 Meistertitel bei der sog. kleinen DDR-Meisterschaft vorweisen.Geschichte In den Jahren 1990 und 1991 begann eine schwere Zeit für den Ringkampfsport in Lübtheen. Die Ringerhalle wurde den trainierenden kurzfristig entzogen, der hauptberufliche Trainer gekündigt und die finanzielle Unterstützung stark beschnitten. Die beiden Lübtheener Sportvereine schlossen sich zum Lübtheener SV Concordia zusammen. In dieser Zeit übernahm Jens-Peter Sievertsen, einer der erfolgreichsten Lübtheener Ringer, den Hauptteil der ehrenamtlichen Trainingsarbeit und gewann dazu noch weitere Mitstreiter wie Bert Compas, Manfred Raschke und Mathias Lenz. Eine Stütze des Vereins war in den ersten Jahren nach der Wende die Männermannschaft. Da in Mecklenburg-Vorpommern noch kein Ligasystem aufgebaut war, wurde eine Kampfgemeinschaft mit der Ringerabteilung des Wandsbeker – Athleten Clubs aus Hamburg gegründet, die zwischen 1991 – 1993 für Aufsehen im Norden sorgte. Seit 1994 kämpfen die Lindenstädter als eine eigenständige Mannschaft in Landes- und Regionalligen des Ringerbundes. Auch die Bedingungen für die Nachwuchsarbeit haben sich wesentlich verbessert.Grundlage dafür ist ein regelmäßiges wöchentliches Training. Das traditionelle Frühjahrsturnier wurde ab 1994 wieder belebt und entwickelt sich seither zur festen Größe im Wettkampfkalender. So waren im Jahr 2003, 117 Sportler aus 18 Vereinen zur Veranstaltung angereist. Jährlich finden wieder Schulmeisterschaften statt, um Talente für den Ringkampfsport zu finden. Die zielstrebige Jugendarbeit wies bald ihre ersten Erfolge im Land Mecklenburg-Vorpommern auf, die im Jahre 2001 durch einen Deutschen Meistertitel belohnt worden ist. 1996 entschieden sich die Ringer zur Gründung eines eigenen Vereins. Die Ringerabteilung löste sich 1997 aus dem Lübtheener Sportverein Concordia heraus und gründete den Ringerverein Lübtheen e. V., in dem ihre eigenen Interessen besser gebündelt und die Sportarbeit effektiver gestaltet werden. Als Vorsitzender wurde Dirk Susemihl, einer der erfolgreichen früheren Aktiven einstimmig gewählt. Seit 2002 verfügt der Verein über eine eigene Trainingsstätte die, wenn auch unter bescheidenen Verhältnissen, den stationären Trainingsbetrieb ermöglicht.

[1]

Erfolge

Nachdem sich die Männermannschaft 2012 den 1. Platz der Regionalliga Mitteldeutschland erkämpfte, startet der Verein 2013 erstmalig in der 2. Bundesliga.

Csaba Matrahazi

1968 legte Csaba Matrahazi in Lübtheen den Grundstein für den Ringkampfsport und machte die Sektion mit den zahlreichen Erfolgen auf nationaler aber auch internationaler Ebene zu einem der erfolgreichsten Sportvereine der Region mit einem hohen Bekanntheitsgrad auch über die Landesgrenzen hinaus. Als Sektionsleiter im Duo mit dem späteren Trainer Helmut Stahl waren die Jahre 1968-1989 die Erfolgreichsten des Vereins. 1997 kam dann die Zeit der Neuorientierung und es wurde der Ringerverein Lübtheen gegründet. Die Verantwortung für den Verein wurde nun durch Sportler getragen, die selbst bei Csaba Matrahazi und Helmut Stahl den Ringkampf lernten. Ab 1997 führte Csaba Matrahazi erfolgreich die Finanzgeschäfte des Vereins bevor er sich auf eigenen Wunsch 2005 zurückzog.

Einzelnachweise

  1. [1] Homepage des Vereins

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