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Schulmarketing ist einerseits die Übertragung der Marketingtechnik auf Fragestellungen der Schule, andererseits der Ansatz, Marketing für Produkte und Dienstleistungen an Schulen im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten zu betreiben.

Beim Marketing der Schulen geht man von der Überlegung aus, dass Schulen Anbieter im Bildungsmarkt sind und entsprechend ihres gesetzlichen Bildungsauftrages und weiteren Überlegungen ihrer Schulträger (z.B. bei weltanschaulich geprägten Schulen die Vermittlung der Weltanschauung des Schulträgers) ein konkurrenzfähiges Angebot für ihre Interessensgruppen (Eltern, Schüler, Schulträger, Gesellschaft, v.a. bei Berufsschulen auch die beruflichen Kooperationspartner) anzubieten. Hierbei können Schulen durch geeignete Angebote (z.B. Vertiefungsrichtungen, Schwerpunkte, zusätzliche Angebote wie Arbeitsgemeinschaften etc.) ein individuelles Profil erarbeiten. Ergänzend können z.B. Schulfördervereine das gesellschaftliche Umfeld bearbeiten und Spendengelder akquirieren, zur Unterstützung der Schule.

Beim zweitgenannten Ansatz, dem Marketing an Schulen, geht es darum, die Zielgruppe der Schüler zu erreichen und dabei den gesetzlichen Regelungen (entsprechend den Vorgaben der einzelnen Bundesländer, siehe hierzu auch den Überblick bei Hillebrecht, 2001) gerecht zu werden. Hierauf haben sich verschiedene Agenturen spezialisiert. Ethische Bedenken herrschen hinsichtlich der Frage, ob insbesondere öffentliche Schulen neutral zu bleiben haben und demzufolge auch Unternehmen keine Marketingaktivitäten entfalten dürfen.

Literatur

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