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Die Nordwestdeutsche Stiftung für Tier- und Naturschutz (abgekürzt mit Stiftung NordWest Natur) ist eine 1999 gegründeteregionale Naturschutzstiftung mit Sitz Bremen. Ihr Arbeitsschwerpunkt ist die Naturschutzentwicklung und Umweltbildung auf den Stiftungseigenen Flächen, hauptsächlich des Naturschutzgroßprojektes Borgfelder Wümmewiesen.

Geschichte

Die Nordwestdeutsche Stiftung für Tier- und Naturschutz wurde 1999 gegründet. Das Stiftungsvermögen stammte noch 2001 zum Großteil aus dem Vermächtnis der verstorbenen Ottersbergerin Eva Bosselier.[1] Nachdem sich der WWF Deutschland aus der nationalen Arbeit um das Jahr 2005 immer weiter zurück zog und damit auch das Projektbüro für das Naturschutzgroßprojekt Borgfelder Wümmewiesen in Bremen in Frage stand, betreut seit Juni 2006 die Stiftung die ehemaligen WWF Gebiete, das Naturschutzgebiete Borgfelder Wümmewiesen und Untere Wümme im Auftrag des bremer Umweltsenators. Im Gebiet Borgfelder Wümmewiesen kooperiert NordWest Natur mit dem WWF Deutschland, der nach wie vor Projektträger des Naturschutzgroßprojektes Borgfelder Wümmewiesen ist.[2] Sie arbeitet auch mit der Hochschule Bremen zusammen. [2]

Aufgaben im Projektgebiet Borgfelder Wümmewiesen

Die Aufgaben der Stiftung sind in einer Betreuungsvereinbarung mit dem bremer Umweltsenator festgehalten. Wesentlich ist die Mitarbeit bei Agrarumweltprogrammen, die Implementierung in das europäische NATURA 2000-Gebietssystem. Die Stiftung regelt die Verpachtung der WWF- und BUND-Grundstücke und überwcht die vertragsmäßige Nutzung, trifft Nutzungsabsprachen mit der Landwirtschaft und regelt das schutzzielorientierte Wassermanagement und die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie.[3] Dabei gehört die Überwachung von Schutzbestimmungen der NSG-VO auch zum Aufgabespektrum. Mit ehrenamtlichen Kräften führt sie eigene Biotoppflegemaßnahmen durch.

Ein strategischer Aspekt der Arbeit ist die Fortschreibung des Pflege- und Entwicklungsplans für das Gebiet. Zu Nachweiszwecken dokumentiert die Stiftung die Gebietsbetreuung. Sie ist eingebunden durch regionale und überregionale Naturschutzkooperationen und vertritt das Projekt in Verbänden und Gremien (u.a. Wasser- und Bodenverband). Parallel zur laufenden Betreuungsarbeit gibt sie wissenschaftliche Begleituntersuchungen in Auftrag.

Zur Umweltbildung, Besucherinformation und Öffentlichkeitsarbeit arbeitet sie dem „Erlebnisraum Natur“ (Bremen) zu und bietet eigene Exkursionen an.[4][5] Sie betreut den Förderkreis „Wümme“.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. [1]
  2. WRRL-Modellregion Wümme auf der Internetseite des WWF Deutschland
  3. NORDWEST NATUR auf fischeratenatlas.de
  4. Umweltbildung Bremen
  5. [http://www.weser-kurier.de/bremen/stadtteile_artikel,-Stiftung-Nordwest-Natur-legt-neues-Programm-vor-_arid,543995.html Stiftung Nordwest-Natur legt neues Programm vor], in: Weserkurier, 11. April 2013

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