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Das TiefdruckgebietThomas“ war ein unwetterartiges Orkantief, das am 23. Februar bis 24. Februar 2017 über weite Teile von Deutschland mit Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke von bis zu 120 Kilometern pro Stunde (zwischen Bft 10 bis 12) und in einigen Teilen darüber hinaus hinwegzog. Der Norden und der Westen sowie die Mitte des Landes waren betroffen, weil der Orkan ein markantes Sturmfeld in seinen Ausläufern mit sich führte. Besonders betroffen waren unter anderem die Bundesländer Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Sachsen und auch die Nord- und Teile der Ostsee. Gegen Abend und in der Nacht zum 24. Februar 2017 nahm das Zentrum des Orkans, beginnend nach „Landgang“ an den Küstengebieten von Norddeutschland, den Niederlanden und Belgien, Kurs auf die oben genannten Bundesländer und zog nach Osten hin ab. Am Stärksten wütete der Orkan im Ruhrgebiet, was zur Absage etlicher Karnevalsveranstaltungen führte. Jedoch blieben die Schäden weitestgehend gering.[1]

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Über dem Atlantischen Ozean betrug der Luftdruck des Orkans 1005 hPa, der im Laufe seiner Zugbahn Richtung Europa sank. Beim Eintreffen über Deutschland lag der Luftdruck bei etwa 990 hPa. Ähnliche Werte erreichte das Orkantief Zeljko, das am Wochenende des 25. und 26. Juli 2015 über weite Teile von Deutschland hinwegzog.

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Sturmtief „Thomas“: Viel Getöse, bislang aber wenig Schäden. In: Website der Tagesschau (ARD), 23. Februar 2017. Abgerufen am 24. Februar 2017.

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