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Viktoria Kickinger (* 29. September 1952) ist eine österreichische Aufsichtsrätin und Unternehmerin. Sie ist Gründerin und Geschäftsführerin der Initiative Aufsichtsräte Austria (INARA), der größten Wissensdatenbank für Aufsichtsräte im deutschsprachigen Raum und des ersten Internet-Fernsehkanals für Aufsichtsräte, Director's Channel, den sie 2013 gründete.

Leben

Kickinger maturierte 1961 in Wien. Nach mehreren Jahren der Berufstätigkeit in der Pharmaindustrie begann sie 1980 an der Universität Wien das Studium der Publizistik und Ethnologie, das sie 1986 abschloss.

1987 begann Viktoria Kickinger im Österreichischen Rundfunk (ORF) als Volontärin in der Wissenschaftsredaktion. Nach sechs Monaten wechselte sie zum Familienmagazin WIR, wo sie sich als Redakteurin auf Gesundheit und Soziales spezialisierte. Von 1989 bis 1991 war sie Journalistin im Club 2; anschließend übernahm sie die Ö3-Verkehrsredaktion. 1996/97 leitete sie die Marketingabteilung des ORF.

1998 wechselte Viktoria Kickinger zu den Österreichische Bundesbahnen (ÖBB).

2002 bis 2004 leitete Kickinger in der Österreichischen Industrieholding die Abteilung für Wirtschaftskommunikation.

Von 2004 bis 2009 übernahm Kickinger in der österreichischen Post das Generalsekretariat, und verantwortete u.a. Konzernentwicklung und -strategie, sowie nationalen und internationalen Lobbyismus. In dieser Funktion war Kickinger für die inhaltliche Positionierung der 3. Postrichtlinie zuständig. Sie war wesentlich am Börsengang der Österreichischen Post beteiligt.[1]

2005 wurde Viktoria Kickinger in den Aufsichtsrat der Omnimedia gewählt. Seit 2006 ist sie im Aufsichtsrat der Polytec.[2]

2008 wurde Viktoria Kickinger von der Bundesregierung zum Mitglied des Universitätsrates der WU Wien bestellt. Seit 2008 ist Viktoria Kickinger gerichtlich beeidete und zertifizierte Sachverständige für Wirtschaftswerbung.

2009 wurde Viktoria Kickinger stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende der Wiener Staatsoper, sowie Aufsichtsrätin des Wiener Burgtheaters, der Wiener Volksoper und art for art.

Ebenfalls 2009 wurde Kickinger Aufsichtsratsmitglied der S&T, wo sie am 17. Januar 2011 zur Vorsitzenden gewählt wurde.[3]

Im Oktober 2009 gründete Viktoria Kickinger die INARA.[4]

2010 gründete Kickinger die Interessensvertretung Österreichischer Aufsichtsräte (IVA).

Seit 2011 ist Viktoria Kickinger Vorsitzende des Beirates des TUN-Nachhaltigkeitsfonds.

Kickinger lobbyiert in Brüssel für die Anliegen der Aufsichtsräte des dualen Systems aus der in Brüssel besonders willkommenen praktischen Perspektive.

Viktoria Kickinger wurde am 1. März 2013 von der österreichischen Bundesregierung zur Universitätsrätin bestellt und ist seit 26. März 2013 Vorsitzende des Universitätsrates der Universität Mozarteum Salzburg.[5][6]

Werke

  • Danke für die Krise oder der gordische Knoten und Alexander der Große als Krisenmanager. Echomedia-Verlag Wien, 2005. ISBN 3-901761-35-7

Einzelnachweise

  1. Dr. Viktoria Kickinger verlässt mit 1.4.2009 die Österreichische Post AG APA OTS, 27. März 2009, abgerufen am 30. August 2013.
  2. Aufsichtsrat Polytec polytec-group.com, abgerufen am 30. August 2013.
  3. S&T System Integration & Technology Distribution AG: Dr. Viktoria Kickinger zur Vorsitzenden des Aufsichtsrates der S&T gewählt adhoc.pressetext.com, abgerufen am 30. August 2013.
  4. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatViktoria Kickinger: Team. Abgerufen am 2010-08-30.
  5. Karlheinz Töchterle: Bundesregierung nominiert neue Universitätsräte
  6. MITTEILUNGSBLATT der Universität Mozarteum Salzburg. 26. März 2013

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