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Die Wascosa AG ist ein international tätiges Güterwagenvermietungs- und -verwaltungsunternehmen mit Hauptsitz in Luzern und gehört nach Eigenangaben zu den zehn grössten europäischen Vermietungsgesellschaften. Die Tätigkeitsbereiche umfassen die europaweite Vermietung von Güterwagen, die Verwaltung der kundeneigenen Wagenparks sowie die Beratung bezüglich Unterhalt, Versicherung und Sicherheit um Güterwagen.

Geschichte

Kesselwagen aus den 1960er-Jahren Wascosa Kunstkesselwagen WASCOSA tank car – europaweit kompatibler Kesselwagen für die petrochemische und chemische Industrie Wascosa flex freight system – Güterwagen mit Aufbauten nach dem Baukastenprinzip Wascosa safe tank car

Nach einigen Jahren als Teilhaber der Reparaturwerkstätte OFIM in Genua gründete Max Sandmeier im Jahr 1964 zusammen mit seinem Teilhaber Pietro Scotti und seinem Schwager Jakob Wälti in Aarau in der Schweiz die Wascosa. Heute befindet sich das Unternehmen im Besitz der Familie Müller/Sandmeier.

1969/1970 wurden für die Wascosa Neubauwagen in der Schweiz gebaut. 1973 zog Max Sandmeier von Genua zurück in die Schweiz, von wo aus der europaweite Auf- und Ausbaus des Vermietgeschäftes in der Schweiz, in Deutschland, in Österreich und in Ungarn erfolgten. Im Jahre 1993 trat der Schwiegersohn Philipp Müller, Ehemann der jüngeren Tochter von Max Sandmeier, Paola, in die Wascosa ein.

1995 liess die von dem Luzerner Künstler Michael Koch einen Kesselwagen bemalen der als Kunstkesselwagen bezeichnet wurde. Im Jahre 1998 hat sich die Wascosa massgeblich an der Einführung von Kesselwagen mit Detektoren zur Erkennung einer Entgleisung beteiligt und als erstes Unternehmen in der Branche Mineralölkesselwagen mit dem EDT 100 vermietet.

In enger Zusammenarbeit mit der Mineralölindustrie hat die Wascosa im Jahre 2002 einen neuen, europaweit kompatiblen Kesselwagen namens Wascosa tank car entwickelt. Über 700 Wagen dieses Typs sind in der Zwischenzeit im Einsatz (Stand: Juni 2013).

Im Jahre 2008 erfolgte der systematische Einstieg in den kombinierten Verkehr mit dem Aufbau einer Flotte von mehr als 1200 Wagen innerhalb von drei Jahren. Zur transport logistic-Messe 2009 wurde das Wascosa flex freight system fertiggestellt, wofür Wascosa im selben Jahr mit dem Zuger Innovationspreis 2009 ausgezeichnet wurde.

2010 stellte Wascosa den Wascosa safe tank car, einen Kesselwagen für den Gefahrguttransport auf der Schiene. Im August 2011 zog Wascosa von Zug nach Luzern.

Tätigkeit

Wascosa vermietet europaweit Güterwagen. Die Kunden sind Marktteilnehmer im Bereich Schienenverkehr, sowie die verladende Industrie. Wascosa übernimmt die Verwaltung von kundeneigenen Wagenparks auf Basis kundenspezifischer Dienstleistungspakete.

Wascosa beschafft Güterwagen, die den Bedürfnissen der Kunden und der gesamten verladenden Industrie entsprechen. Die Flotte reicht von Kesselwagen für die Chemie- und Mineralölindustrie über Wagen für den kombinierten Verkehr bis hin zu Wagen für Massenguttransporte.

Weblinks

Einzelnachweise

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