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Wolf-Dietrich Beecken

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Wolf-Dietrich Beecken (* 1964 in Hamburg) ist ein deutscher Urologe.

Leben und Wirken

Beecken wurde 1964 als Sohn des Arztes Otto-Robert Beecken und seiner Frau Ingrid in Hamburg geboren. Er wuchs mit seinen Eltern und seinen beiden Brüdern in Hamburg auf. Nach dem frühen Krebstod des Vaters 1983 studierte Beecken Humanmedizin an den Universitäten Hamburg, San Francisco (UCSF) und Zürich.

Nach seiner Approbation 1993 wurde Beecken 1994 mit einer Untersuchung zur Resistenzentwicklung gegen Chemotherapeutika promoviert. Seine Facharztausbildung zum Urologen absolvierte Beecken an den Universitästkliniken Marburg/Lahn, Hamburg und Frankfurt am Main. In den Jahren 1997–2000 unterbrach Beecken die Facharztausbildung für eine Position als Research Fellow an der Harvard Medical School, Departement of Surgical Research im Forschungslabor von Judah Folkman. Nach seiner Rückkehr nach Frankfurt wurde Beecken 2002 Facharzt für Urologie und wurde 2003 mit dem Thema Angiogenese und Antiangiogenese des Blasenkarzinoms, welches er größtenteils während seiner Zeit in Harvard bearbeitet hatte, habilitiert.

Beecken ist als Urologe in Frankfurt am Main und Oberursel tätig und seit 2009 apl. Professor für Urologie an der Universität Frankfurt

Beecken ist seit 1995 verheiratet und lebt mit seiner Frau und seinen Kindern bei Frankfurt.

Stipendien

  • Wissenschafts-Stipendium der Ernst und Berta Grimmke Stiftung, Düsseldorf 1997–2000
  • Stipendium der Gisela-Stadelmann-Stiftung, Frankfurt am Main 2001
  • Stipendium der Albig-Stiftung, Frankfurt am Main 2003

Auszeichunungen

  • Zweiter Posterpreis der Deutschen Gesellschaft für Urologie 1998 für Anhaltende Regression fortgeschrittener Adenokarzinome der Prostata durch den Angiogenesehemmer Endostatin in einem orthotopen Mausmodell für W.-D. Beecken, D. Panigrahy, T. Boehm, K. Keough und J. Folkman
  • Martin-Stolze-Preis 2000 der Vereinigung der Mitteldeutschen Urologen e. V., Mannheim 2000 für Angiogenesestimulatoren im Serum von Patienten mit malignen Keimzelltumoren des Hodens (H-Ca), für W. Bentas, W. Glinke, D. Jonas, W.-D. Beecken
  • Bestes Poster des PACIOU VI Meetings, Rotterdam, Netherlands 2000 für Expression of angiogenesis inhibitors in bladder cancer - für W.-D. Beecken, D. Jonas, J. Folkman und Y. Shing
  • Aktive Männergesundheitspraxis 2013. Erster Preis der Deutschen Gesellschaft für Mann und Gesundheit. Praxisnetzwerk Urogate

Schriften

  • Modifikation und Etablierung der "Alkalische Phosphatase Anti-Alkalische Phosphatase" (APAAP) Methode zur Darstellung des "Multidrogen Resistenz-Phänomen" assoziierten P-Glykoproteins. (Dissertation) Universität Hamburg 1994.
  • Nierenerkrankungen: Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie; mit 94 Tabellen. Stuttgart 2003.
  • Angiogenese und Antiangiogenese des Blasenkarzinoms. (Habilitation) Universität Frankfurt am Main 2003.

Weblinks

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